Wir haben unser Haus so geplant, sodass wir lediglich die Malerarbeiten im Inneren übernehmen und im Außenbereich den Übergabeschacht für den Hausanschluss und die Pflasterarbeiten.
Da mein Mann im Bereich der Berufsbekleidung tätig ist kam ich auf die Idee, ich brauche ja auch Arbeitskleidung, damit ich richtig mithelfen kann. Ich hatte gedacht, da mein Mann ja in der Branche arbeitet kann er mir bestimmt was passendes raussuchen. Falsch gedacht. Es ist für Frauen gar nicht so einfach funktionale und zugleich auch hübsche Arbeitskleidung zu finden, denn Frau möchte ja auch bei der Arbeit gut aussehen. Ich bin wirklich nicht anspruchsvoll gewesen, was meine Anforderungen angeht. Ich wollte nur etwas Farbe haben und nicht das klassische rot, schwarz, blau, grau, weiß. Das war gar nicht so leicht zu finden. Ich habe mir dann im Internet die verschiedenen Firmen angesehen und bin dennoch bei der Firma mit dem Vogel im Emblem gelandet, dort gab es die Farben die ich gesucht habe. Ich habe nur festgestellt, dass es für gar nicht so einfach ist als Frau richtige Arbeitskleidung zu finden, die nicht nur funktional sondern auch noch ein wenig gut aussieht. Auf den meisten Internetseiten war nur Arbeitskleidung für Frauen im Gesundheitswesen oder in der Gastronomie zu finden. Das fand ich schon ein wenig befremdlich.
Ich habe mir also die verschiedene Modelle und Farben angesehen und da ich bald Geburtstag habe, hat mein Mann zu mir gesagt, ich darf mir ein Kleidungsstück aussuchen und er schenkt es mir zum Geburtstag. Darüber freue ich mich wirklich sehr. Ich denke ihr werdet die Kleidung sicherlich auf dem ein oder anderen Bild während der Bauphase sehen :-)
Freitag, 15. April 2016
Mittwoch, 13. April 2016
Manchmal kommt alles anders als man denkt :-)
Normalerweise ist es so, dass man bei Einreichung des Bauantrages mit ca. 3 Montagen Wartezeit rechnen muss, bis dieser genehmigt ist. Auch wir haben mit dieser Zeit von Anfang an gerechnet. Doch manchmal soll alles anders kommen als man denkt. Wir hatten mit einem Baubeginn vor Juni/Juli nicht gerechnet eher sogar August, da wir schon von mehreren Seiten gehört haben, dass ein Bauantrag derzeit bei uns im Landkreis seine 3 Monate braucht. Am Dienstag nach Ostern haben wir von unserem Architekten erfahren, dass wir statt einem Bauantrag eine Mitteilung über eine genehmigungsfreie Baumaßnahme einreichen müssen. Dies hat den Vorteil, dass man bereits zwei Wochen nach Einreichung mit dem Bau beginnen kann. Die zeitliche Einsparung ist für uns natürlich klasse, wobei sie unsere Planung doch ein wenig durcheinander gebracht hat. Zumal die Grundstücksteilung noch immer andauert, da derzeit noch Fristen laufen und das Katasteramt auch noch ein wenig länger braucht als gedacht. Wäre dies alles schon erledigt, so hätten wir bereits mit dem Bau beginnen können, doch es sollte nicht so sein. Wie heißt es doch so schön: Gut Ding will Weile haben!
Also heißt es derzeit warten warten warten bis wir endlich mit dem Bau beginnen können. Aber die Wartezeit können wir sehr gut nutzen um schon einmal alle Räume in unserer jetzigen Wohnung aufzuräumen und schon einmal aussortieren und vielleicht schon einmal die ersten Kisten packen mit den Dingen die wir nicht benötigen. Ich habe ja ein wenig die Hoffnung, dass sich mein Mann von dem Aufräumen anstecken lässt und vielleicht doch noch das ein oder andere Teil aussortiert. Mein Mann ist doch ein großer Jäger und Sammler aber es heißt ja auch: Die Hoffnung stirbt nie. Somit gibt es wohl noch eine gute Prognose, dass er es schafft, sich von Dingen zu trennen. Vielleicht schaffen wir es sogar und können schon einmal Sperrmüll anmelden sodass dies auch schon erledigt ist und wir nachher nicht zuviel auf einmal auf dem Zettel haben.
Wir warten also und sind gespannt wie schnell wir wieder Neues berichten können.
Also heißt es derzeit warten warten warten bis wir endlich mit dem Bau beginnen können. Aber die Wartezeit können wir sehr gut nutzen um schon einmal alle Räume in unserer jetzigen Wohnung aufzuräumen und schon einmal aussortieren und vielleicht schon einmal die ersten Kisten packen mit den Dingen die wir nicht benötigen. Ich habe ja ein wenig die Hoffnung, dass sich mein Mann von dem Aufräumen anstecken lässt und vielleicht doch noch das ein oder andere Teil aussortiert. Mein Mann ist doch ein großer Jäger und Sammler aber es heißt ja auch: Die Hoffnung stirbt nie. Somit gibt es wohl noch eine gute Prognose, dass er es schafft, sich von Dingen zu trennen. Vielleicht schaffen wir es sogar und können schon einmal Sperrmüll anmelden sodass dies auch schon erledigt ist und wir nachher nicht zuviel auf einmal auf dem Zettel haben.
Wir warten also und sind gespannt wie schnell wir wieder Neues berichten können.
Montag, 11. April 2016
Der erste Entwurf unser Haus bekommt ein Gesicht
Es ist schon spannend auf den ersten Entwurf seines Hauses zu warten. Typisch sind wohl solche Fragen wie: Sind wir richtig verstanden worden? Sind unsere Wünsche so umgesetzt worden wie wir sie uns vorstellen? Haben wir an alles gedacht? Und vorallem wie sieht es aus? Nach ein paar Tagen haben wir unseren ersten Entwurf erhalten in zwei Ausführungen einmal mit bodentiefen Fenstern im Bad und einmal ohne. Die Ansichten kamen dem was wir uns vorgestellt hatten schon sehr nah. Im Inneren gab es doch noch ein paar Änderungen. Hier waren wir verschiedener Meinung also haben wir uns dazu entschieden, dass jeder den Grundriss ausdruckt und am nächsten Tag sich Gedanken darüber macht und seine Änderungen einzeichnet. Ich habe die Chance genutzt und den Grundriss in meiner Pause einige Kolleginnen auf der Arbeit gezeigt, diese haben entweder gerade gebaut oder hatten doch so einige Ideen. Also bin ich Abends mit einem nun überarbeiteten Grundriss nach Hause gekommen. Wir haben uns nach dem Essen an den Esstisch gesetzt und unsere zwei Versionen angesehen. Wir haben uns die Vor- und Nachteile angesehen und diskutiert. Und sind somit zu ein paar Änderungen gekommen, die wir sofort eingezeichnet haben und unserem Architekt per E-Mail zugeschickt. Wir haben uns für folgende Änderungen entschieden: Die Tür im Bad im OG welche direkt an unserem Schlafzimmer liegt haben wir durch eine Schiebetür ersetzt. Ebenso haben wir die Dusche und die Toilette getauscht und somit eine sehr große Dusche geschaffen. Da wir bislang noch keine Badewanne geplant hatten, habe ich vorgeschlagen, die Anschlüsse wenigstens legen zu lassen, damit wir die Möglichkeit haben auch noch im Nachhinein eine Badewanne einzubauen. Durch die bodentiefen Fenster im Bad gab es nur noch die Möglichkeit die Anschlüsse für eine freistehende Badewanne einzubauen. Als Frau muss ich ja sagen, dass ich das wirklich sehr schade finde, dass da ja nur eine freistehende Badewanne ist :-) zwar haben wir die Abmachung getroffen, dass die Badewanne erst später kommt aber sie kommt da bin ich mir sicher :-).
Im Erdgeschoss haben wir lediglich die Seite zu unserer Speisekammer und die Kücheninsel geändert. Nun da ich wirklich sehr gerne koche habe ich mich darüber umso mehr gefreut, denn durch die Umstellung der Kochinsel habe ich nun die Möglichkeit einer größeren Kochinsel inklusive Herd und Spüle, dies war schon immer mein Traum. Die Änderungen wurden gleich am nächsten Tag von unserem Architekten eingearbeitet und wir bekamen die überarbeiteten Entwürfe.
Samstag, 2. April 2016
Unser Haus was wollen wir was brauchen wir?
Es gibt so Fragen die man sich beim Bauen stellen muss. Man fragt sich im Vorfeld immer, wie haben das bloß die anderen vorher gelöst. Uns wurde unsere Entscheidung, was für ein Haus wir wollen ein wenig abgenommen. Unser Grundstück ist nämlich nur 15 Meter breit und daher haben wir 9 Meter in der Breite zur Verfügung. Dafür ist unser Grundstück aber in der Länge doch glatte 34 Meter lang. Der Bebauungsplan bei uns sieht eine eingeschossige Bauweise mit ausgebauten Dach vor. Da wir das Geradlinige mögen hatten wir uns im Vorfeld ein wenig in den Bauhausstil verguckt. Dies war nach dem Bebauungsplan nicht machbar. Daher hieß es Abschied nehmen vom Bauhausstil. Wie aber bekommt man, dass was "Mann" bzw. eher die Frau sich vorstellt in ein "normales" Einfamilienhaus. Wir mussten uns also neu orientieren und sind erst einmal wieder in verschiedene Musterhausparks bzw. Neubaugebiete gefahren und haben uns umgeschaut. Denn und nun kommt die zweite Einschränkung, wir mögen keine Treppen die direkt neben dem Eingang hoch gehen ;-) also es wird noch schwieriger. Wir kamen dann auf die Idee, Den Giebel des Hauses zur Straße zu drehen und die Länge unseres Grundstücks auszunutzen. Durch die Drehung des Hauses und konnten wir uns den Traum einer sogenannten T-Treppe erfüllen, diese geht vom Eingangsbereich mittig hoch und führt dann sowohl links als auch rechts zur Treppe. Durch diese Treppe konnten wir uns einen U-förmigen Wohn-Ess-Küchenbereich schaffen, ebenso wie eine Vorratskammer direkt unter der Treppe. Mit dem Erdgeschoss waren wir nun soweit zufrieden. Es entsprach doch schon sehr dem was wir uns vorgestellt hatten. Klar nimmt man sich durch eine solche Treppe viel Platz weg, aber sie macht das Haus dadurch doch auch etwas besonderes. Nun ging es an das Obergeschoss. Was ganz schnell klar war, dass wir die Bereiche nach Eltern und Kind teilen wollten. dies hatten wir schon mehrfach gesehen und waren davon sehr angetan. Ebenso durfte natürlich ein kleiner Arbeitsbereich und selbstverständlich das Anziehzimmer nicht fehlen wie auch das Schlaf- und Badezimmer. Nur wie setzt man diese Anforderungen um? Wir haben uns dazu entschieden, dass wir das Schlaf- und Anziehzimmer nach vorne raus haben wollten und die Kinderzimmer nach hinten raus. Das Bad haben wollten wir gerne an der Ostseite haben, damit wir die Sonne morgens darin haben. Den kleinen Arbeitsbereich haben wir vor das Schlafzimmer gelegt. Ebenso besitzt unser Schlafzimmer einen direkten Zugang zum Anziehzimmer und zum Badezimmer. Dadurch das mein Mann sehr groß ist mussten wir uns im Badezimmer etwas überlegen, damit er auch anständig duschen kann. Da wir erst selbst nicht fündig geworden sind haben wir uns überlegt, dass es jetzt an der Zeit ist sich mit unserem Architekt zusammenzusetzen, damit er sich unsere Wünsche anhört und diese zeichnerisch Umsetzt. Wir haben uns daher an einem Samstag mit ihm hingesetzt und alles vorgetragen was wir wollen und was wir nicht wollen :-) Er kam dann auf die Idee, dass wir doch einen sogenannten Herrengiebel ins Badezimmer setzen, damit wir dort die Höhe für die Dusche haben. Durch diesen Giebel könnte man auch eine freistehende Badewanne einbauen. Nach zwei Stunden waren wir mit der groben Planung fertig und warteten nunmehr auf den ersten Entwurf.
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