Mittwoch, 30. März 2016

Die Suche nach dem für uns richtigen Bauunternehmen

Bauunternehmen gibt es hier in Deutschland ja wie Sand am Meer nur wie findet man den richtigen Bauunternehmer für sich? Vor dieser Frage standen auch wir genauso wie so viele vor uns. Wir haben sehr viel Zeit in die Recherche investiert uns viele Firmen angesehen und die Angebote der Firmen verglichen. Wichtig war uns vor allem, dass wir mit einem regionalen Bauunternehmen bauen wollten. So konnten wir die Suche natürlich ein wenig eingrenzen. 

Klar waren wir auch bei einem großen Bauunternehmen in einem Musterhauspark aber das viel schon allein aufgrund der Entfernung komplett raus. 

Wir haben uns daher mit Freunden und Verwandten gesprochen, wer mit wem gute Erfahrungen gemacht hat. Ich muss dazu auch noch sagen, dass meine Eltern vor zwei Jahren erst neu gebaut haben und meine Schwester erst im letzten Jahr. Beide mit unterschiedlichen Materialien, meine Eltern mit einem Holzständerwerk und meine Schwester im klassischen Stil Stein auf Stein. So konnten wir uns ein Bild von beiden Bauten machen und haben die Entwicklung Schritt für Schritt mitbekommen. 

Wir haben uns nach reichlicher Überlegung für den Bauträger von meinen Eltern entschieden, da wir einen so reibungslosen Bau noch nie erlebt haben. Jetzt bleibt nur noch die Frage, was bauen wir :-)


Der Vermessungstermin

Am 25.02. war es soweit der Vermessungstermin stand an. Da wir nur einen Teil eines gesamten Grundstücks kaufen musste die beiden Grundstücke komplett neu vermessen werden. Ich konnte leider nicht persönlich an dem Termin teilnehmen, sodass mein Mann dies alleine machen musste. Für uns beide ist so etwas natürlich absolutes Neuland aber umso spannender ist es. Es mussten lediglich zwei neue Grenzsteine gesetzt werden, da wir das Grundstück ja nur in der Mitte teilen. Die schon vorhandenen Grenzsteine hatten wir bereits mit unseren Freunden gesucht und auch gefunden. Lediglich ein Grenzstein blieb verschollen. Beim Vermessungstermin wurde unser Grundstück komplett eingemessen und die netten Herren vom Vermessungsbüro haben bei dem verschollenen Grenzstein einen Pflock eingesetzt, sodass wir unser Grundstück das erste mal genau sehen konnten. Wie bestimmt viele Bauherren haben wir uns gedacht und das soll jetzt reichen ist das nicht zu klein, aber ich denke es täuscht. Am 01.03. fand dann der sogenannte Grenztermin statt. Es ist schon echt spannend, was man alles für neue Begriffe lernt :-) Dort war ebenfalls nur mein Mann anwesend, da ich arbeiten musste. Er hat auch sogleich schon einmal ein paar unserer Nachbarn kennengelernt und sich schon einmal für den in der nächsten Zeit entstehenden Schmutz und Lärm entschuldigt.  Als Erinnerung hat er natürlich ein paar Fotos gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.   


Dienstag, 29. März 2016

Die Grundstückssuche

Aller Anfang ist schwer… Man stellt sich die Frage, wo möchte man gerne wohnen und gibt es dort auch noch Grundstücke. Diese Fragen haben auch wir uns gestellt. Wo wollen wir wohnen und wie wollen wir wohnen. Bei uns war es nachher der Zufall der uns in die Brautstraße geholt hat. Wie es halt ist, man fährt immer wieder zu Freunden und in einer der Straßen ist ein riesiges Grundstück und man fragt sich, ist das noch frei bzw. warum ist es noch nicht bebaut. Die Erkenntnis kam an einem Geburtstag unseres befreundeten Paares als wir mit ein paar Nachbarn ins Gespräch kamen und einfach mal gefragt haben, ob jemand weiß, wem das Grundstück gehört bzw. ob die wissen, ob es noch zu kaufen ist. Nachdem uns diese zwei Fragen beantwortet wurden, war es das auch im ersten Moment für uns schon wieder. Es war uns zu ländlich und nicht nah genug an der nächsten Stadt, genau dieser Zeitpunkt war vor ca. 2 Jahren. Jetzt denkt wohl so mancher, was ist in den 2 Jahren passiert, dass sie sich doch noch dafür entschieden haben aber dazu komme ich jetzt. 

Wir hatten uns nämlich zeitgleich noch andere Grundstücke angesehen, die näher an der nächsten Stadt waren und zugleich auch noch mit der Straßenbahn direkt angebunden waren. Diese Vorteile schienen im ersten Moment so viel an Gewicht zu gewinnen, dass wir fast anstatt unseres gewünschten freistehenden Einfamilienhauses eine Doppelhaushälfte gebaut hätten. Sprich also nicht das, was wir wirklich wollten. Aber das Schicksal meinte es doch gut mit uns und legte uns ein paar Steine in den Weg, sodass wir von der Idee abkamen und die Doppelhaushälfte nicht mehr das war was wir uns vorstellten. Für die bis dahin schon sehr fortgeschrittene Planung und Umsetzung ging schon ein 3/4 Jahr an Zeit drauf.  

Nach einer kurzen Pause sind wir dann vom Bauen auf das Kaufen umgeschwenkt und haben nach Immobilien hier in der Nähe gesucht, die uns gefallen. Wir mussten allerdings feststellen, dass unsere Ansprüche doch sehr von dem auf dem Markt angebotenen Immobilien abwichen. Sogar als wir unsere Ansprüche so weit heruntergeschraubt hatten, dass es uns lediglich wichtig war, dass es sich um ein Haus aus dem Baujahr ab 2000 handelt,  gefiel uns keine der Immobilien, die sich derzeit auf dem Markt befanden. 

Die Suche stagnierte daraufhin ein wenig, bis wir mal wieder zu unseren Freunden fuhren und das besagte Grundstück sahen. Wir fingen also wieder an uns mit dem Grundstück und den Möglichkeiten, die wir dort haben zu beschäftigen und haben Kontakt zu den Grundstückseigentümern aufgenommen. Nach dem wir uns mit diesen einig waren, haben wir unser Grundstück im Januar diesen Jahres gekauft. 

Warum ein Baublog oder anders warum tue ich mir so etwas zusätzlich noch an?!

Warum ein Baublog oder anders warum tue ich mir so etwas zusätzlich noch an?! Ich denke diese Fragen stellt sich jeder der sich mit dem Thema bauen beschäftigt. So hat diese Frage auch mich und meinen Mann beschäftigt als wir uns im Vorfeld über das Thema unterhalten haben und auf der Suche waren nach dem "richtigen" Bauträger für uns. Wir haben wie so viele vor uns google befragt und nach Erfahrungen zu den jeweiligen Firmen gesucht. Dabei ist uns aufgefallen, dass diese Baublogs wirklich sehr hilfreich sein können, um sich ein besseres Bild von den Bauträgern zu machen. Ich weiß aus guter Quelle, dass so ein Blog wirklich nicht wenig Arbeit ist, aber man sich im Nachhinein doch sehr gerne noch einmal die Bilder ansieht und sagen kann, weißt du noch als das Dach gedeckt wurde oder aber wie die Wände kamen. Auch ist es so, dass nicht die gesamte Familie immer direkt bei einem in der Nähe wohnt und man mit einem solchen Blog sie doch dabei haben kann. Das sind unsere Gründe, warum wir uns dazu entschieden haben einen solchen Blog ins Leben gerufen haben. Wir wünschen euch jetzt ganz viel Spaß beim Lesen und freuen uns über eure Kommentare und Anregungen.